Mein August 2026: Unsicherheit, neue Wege und ein Feuer, dass wieder brennt

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Im August war richtig viel los in meinem Leben. Nicht nur körperlich, sondern auch emotional und gedanklich.
Die Frage, wie es mit mir beruflich weitergeht, hat mich sehr beschäftigt. Es war eine Mischung aus Unsicherheit und Hoffnung.
Gleichzeitig habe ich gemerkt, wie meine Energie langsam steigt und mit ihr mein kreativer Output.
Und zwischen all der Neuorientierung und persönlichen Weiterentwicklung gab es zum Glück auch viele schöne Glitzermomente.

Herzensruf: LTA und das Blog-Feuer

Zwischen Vorfreude und Fragezeichen: Die LTA rückt näher

Im August wurde es langsam ernst damit, wie es für mich beruflich weiter gehen kann.
Ich hatte ein erstes Beratungsgespräch mit der Rentenversicherung, die mir eine Belastungserprobung empfohlen hat. Diese Möglichkeit hat mir echt gut gefallen, da ich wirklich nicht einschätzen kann, was und wie viel ich am Tag arbeiten könnte.

Also habe ich mir eine empfohlene Bildungseinrichtung ausgesucht und hatte dort auch schon ein Erstgespräch. Die Belastungserprobung im Rahmen der LTA – der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben – sollte dort im September beginnen.
Zwischendurch war gar nicht so klar, ob ich dort tatsächlich starten könnte. Es gab widersprüchliche E-Mails und auch einige Fragezeichen in meinem Kopf. Kann ich starten? Kann ich nicht starten? Wie geht es für mich weiter?
Zum Glück kam ein paar Tage später die Klarheit: Ja, ich kann teilnehmen.
Ich war wirklich froh, dass ich nun wusste, was die nächsten Schritte sind.

Aber jetzt hatte ich etwas zu tun. 😄 Denn eins war klar: Mein bisheriger Schlafrhythmus und die neue Tagesstruktur passen überhaupt nicht zusammen.
Hast du schon einmal was von Lerchen und Eulen in Zusammenhang mit dem Schlaf gehört? Ich bin definitiv eine Eule, was meinen natürlichen Schlafrhythmus angeht. Ich kann lange wach bleiben und stehe dementsprechend auch später auf.
Für die Belastungserprobung müsste ich deutlich früher aufstehen.
Also beschloss ich schon frühzeitig damit anzufangen, meinen Körper langsam an die neuen Zeiten zu gewöhnen.
Zwei Wochen vorher fing ich an, meinen Schlafrhythmus umzustellen und mir einen Wecker zu stellen. Das war schon die erste Probe im August.😉 

Und es ging nicht nur darum, einen neuen Rhythmus zu finden. In mir waren auch die unterschiedlichsten Gefühle.
Da war Freude, dass ich weitere Schritte gehen konnte und Unterstützung bekomme bei der Frage: Was wird aus mir? Und auch Hoffnung, neue Möglichkeiten für mich zu entdecken.
Aber auch die Unsicherheit: Was kann ich überhaupt leisten?
Denn sowas lässt sich natürlich nicht theoretisch überlegen. Denn wenn es nach meinem Kopf geht, kann ich ziemlich viel. Doch mein Körper hat ja leider mit der Fatigue deutliche Grenzen. Das wird sich zeigen, wenn ich es ausprobiere.
Also, stay tuned. 😊 

Das Blog-Feuer brennt wieder

Im August habe ich auch wieder gespürt: Ich habe richtig Lust zu bloggen.
Es ist so schön zu spüren, dass meine Energie langsam steigt und damit auch meine Kreativität wieder anfängt zu sprudeln.

Mit meinen Leitsternen für Juli bis September 2026 habe ich wieder den Startschuss gegeben, mich dahin auszurichten, wo ich gerne hin möchte. Da sieht man mal wieder, dass es wirkt, wenn wir wissen, was wir wollen. Das dann wirklich zu formulieren und festzuhalten ist sehr kraftvoll.
Und plötzlich sprudelten die Ideen. Das Feuer brennt wieder. 🔥 

Mein großer Artikel über Fatigue nach Brustkrebs wächst seit einiger Zeit langsam vor sich hin. Es soll ein ausführlicher Artikel werden, in dem nicht nur Wissen steckt, sondern auch meine eigene Geschichte und das, was ich in den vergangenen Monaten über Fatigue gelernt habe. Ich möchte damit wirklich einen Mehrwert bieten und die eine oder andere Inspiration für Betroffene geben. Und das braucht echt Zeit.

Und während ich so daran arbeitete, und merkte, wie lange es dauert, kam der Wunsch in mir auf, schon vorher eine Prise Unterstützung in die Welt zu streuen. ✨
So entstand der Artikel:
Stärkende Gedanken bei Fatigue nach Brustkrebs
Das war eine ziemlich gute Entscheidung. Denn ich merke immer mehr, dass mir kleinere, überschaubare Schritte guttun. Nicht monatelang an einem riesigen Projekt arbeiten, sondern zwischendurch schon Dinge abschließen.
So ist nun ein Artikel fertig. Ein Instagram-Post steht. Und eine Story ging online. Nebenher habe ich noch ein eigenes Fatigue-Highlight im Instagram-Profil erstellt, das sich nach und nach füllen darf. Genauso wie mein Blog, der stetig wächst.
So schaffe ich mir kleine Erfolgserlebnisse und sende mir selbst das Signal: Du kannst Dinge schaffen und gehst Schritt für Schritt, in deinem Tempo vorwärts.
Denn es ist wirklich nicht immer leicht für mich zu akzeptieren, dass ich so viel langsamer bin, als vor der Therapie.

Mein eigener Blogvertrag

Aus meiner Zeit in The Content Society, habe ich die Idee, einen Blogvertrag mit mir selbst abzuschließen, mitgenommen.
Ende August wurde er von mir wieder unterzeichnet. Nicht um meinen Druck zu erhöhen. Das wäre bei Fatigue eher kontraproduktiv, sondern um mich zu motivieren, regelmäßig zu bloggen, zu gestalten, meinen Weg weiter zu gehen.

Denn es gibt da ja noch so viele Ideen, die das Licht der Welt erblicken wollen.
Dieser Vertrag, ausgedruckt und aufgehängt, erinnert mich daran, immer ein bisschen weiter zu machen. Und da ich ankreuzen kann, wenn ein Artikel veröffentlicht wurde, ist er noch eine Hall of Fame der Blogartikel. ☺️ 

Und dann ist da noch Instagram …

Ich hätte nicht gedacht, dass es mir wieder so viel Freude macht, Postings und Stories zu gestalten.
Damit die Freude bleibt, habe ich angefangen, feste Vorlagen für bestimmte Themen zu entwickeln. Farbe auswählen, Schriften, Anordnung überlegen – und zack, war ich im Gestaltungsmodus.
Ich freue mich, dass ich dann nicht jedes Mal von null anfangen muss.

VIB – Very Interesting Blogger

Ein weiteres Blog-Highlight im August war eine Masterclass mit Judith Peters.
Ich mag ihre Energie und ihre Art, übers Bloggen zu sprechen sehr und habe mich deshalb richtig darauf gefreut, sie wieder live zu erleben.
Übrigens bin ich auch ganz offiziell ein:
VIB – Very Interesting Blogger.
Natürlich ist dieser Titel Programm. 😉 

VIB, dass ist ein Angebot von Judith, indem sie Ideen für Blogartikel teilt. Ihre Ideen sind sehr inspirierend und haben immer Hand und Fuß. Auch wenn ich nicht in dem Tempo schreiben kann, wie all die anderen Blogger, freue ich mich doch sehr über die Inspirationen und die Motivation.
Ich habe Ideen, möchte schreiben, möchte Wissen weitergeben und gleichzeitig meine eigenen Erfahrungen teilen.
Nach Monaten, in denen meine Energie so low war, fühlt sich dieses innere Sprudeln richtig kostbar an.

Lebensfunkeln: Bewegung – Meditation – Werte

Über den Sommer war ich leider nicht so sehr in Bewegung. Die Hitze hat mir ziemlich viel Energie gezogen. Daher freue ich mich über die gemäßigten Temperaturen, die mir wieder mehr Bewegung ermöglichen.
Ich habe nämlich gespürt, dass die Fatigue präsenter ist, wenn ich mich wenig bewege.
Also stand die Bewegung wieder ganz oben auf meiner Selbstfürsorge-Liste.
Ich habe mich langsam herangetastet. Im Fitnessstudio bin ich mit Krafttraining gestartet und habe die Gewichte etwas reduziert. So steigere ich sanft meine Kraft.
Ich beobachte dabei viel genauer als früher, wie mein Körper reagiert.
Es heißt, eine gute Balance zu finden zwischen zu leicht und zu viel kann einen Crash auslösen.
Was aber klar ist: Bewegung tut mir gut. Egal ob an den Geräten, beim Spazieren gehen, beim sanften Hüpfen, auf dem Trampolin oder beim Dehnen auf der Matte.
Ich spüre es nicht nur im Körper, sondern auch im Kopf.
Gerade das war im August wichtig, denn ich hatte über Wochen immer wieder mit einem verspannten Nacken und Kopfschmerzen zu tun.

Es erfordert ganz schön viel Geduld, wieder in die Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit zu kommen.
Also ist das Motto: Immer weitermachen, beobachten und meine Grenzen achten.

Meditation als Balsam für meinen Kopf

Neben Bewegung sind Meditationen ein hilfreiches Tool für meine Selbstfürsorge.
Gerade wenn mein Kopf voll ist, sich wie Watte anfühlt oder so ein Druck da ist, ist es an der Zeit, meinem ganzen System eine Pause zu schenken.
Es ist wirklich herrlich, nicht denken zu müssen und runter zu fahren.
Meditationen fühlen sich für mich tatsächlich wie Balsam für Kopf und Körper an.

Welche Werte tragen mich eigentlich durchs Leben?

Auch bei Medicine of the Soul ging meine innere Reise im August weiter.
Ich habe mich damit beschäftigt, was meine 5 wichtigsten Werte sind.
Denn sie beeinflussen, wie wir uns entscheiden, was wir gut finden, was uns stört und wo wir uns wohl oder nicht am richtigen Platz fühlen.
Dabei ist sehr deutlich geworden, was für mich wichtig ist:

  • Weiterentwicklung (Lernen und persönliche Entwicklung)
  • Erschaffen & Gestalten
  • Wirksam sein & beitragen
  • Lebensfreude & Genuss
  • Respekt & wertschätzendes Miteinander

Nachdem ich diese 5 Werte vor mir sah, dachte ich: Ja, das bin ich.
Plötzlich haben manche Ereignisse in meinem Leben Sinn gemacht. Ich konnte im Nachhinein erkennen, warum etwas für mich nicht gut war.
Dieses bewusst machen meiner Werte soll mich unterstützen, ein Leben zu führen, das mir wirklich entspricht.
Ich finde es spannend, wie viel Klarheit entstehen kann, wenn man sich mit den eigenen Werten beschäftigt.
Ich weiß zwar noch nicht, wie sich meine Belastbarkeit weiterentwickelt.
Aber ich kann immer klarer erkennen, wie ich leben möchte und was mir dabei wichtig ist.

Und auch für ein Vergebungsritual, bei Medicine of the Soul, war es an der Zeit. Es war sehr befreiend. Denn nicht alles, was uns widerfahren ist, müssen wir mit durch unser Leben nehmen. Manches darf gehen und Energie freigeben.

Glitzermomente: Verbindung & Natur

Bei all dem, was zur Zeit anstrengend und herausfordernd ist, gab es zum Glück auch schöne Zeiten. Es ist wirklich wichtig für mich, immer wieder die Freude und meine Lieblingsmenschen in mein Leben zu holen. Deswegen kommen hier meine Glitzermomente:

  • Cocktailabend mit Julia
  • Schlosslichtspiele mit den Mädels
  • Indisch essen mit Hanna
  • Open-Air-Kino “Michael”
  • Wanderung im Schwarzwald
  • Seezeit nur für mich

Die Momente gehören genauso zur Selbstfürsorge und Regeneration, wie Bewegung oder Ernährung.
Und es braucht auch diese Momente, in denen es nicht darum geht, an mir zu arbeiten, sondern einfach mein Leben, so gut es geht zu genießen.

Blogartikel im August 2026

  • Meine Leitsterne von Juli bis September 2026
    Nach einer Zeit des Loslassens, einiger geflossener Tränen und der Frage: Wie geht es weiter?, war es wieder wichtig für mich, mir Ziele zu setzen und mich innerlich auszurichten.
  • Stärkende Gedanken bei Fatigue nach Brustkrebs
    Ich teile hier mit dir stärkende Gedanken, die mir selbst im Umgang mit der Fatigue geholfen haben oder es immer noch tun. Ich wünsche mir, dass ein Gedanke dabei ist, der dir gut tut und du vielleicht sogar das Gefühl mitnimmst: Ich kann etwas bewirken.

Ausblick auf den September 2026

  • Die Belastungsprobe startet.
  • Mein Fatigue-Coaching geht los. Ich erhoffe mir ein paar hilfreiche Tools.
  • Wanderung mit den Mädels.
  • Meine Wertearbeit geht in die nächste Runde.

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